9 Tipps, wie du dich vor Einbrüchen schützen kannst

Einbrüche finden nur nachts, wenn es dunkel ist, statt! Das ist ein hartnäckiger Mythos, welcher sich nicht bewahrheitet hat. Die meisten Einbrüche werden nämlich nachmittags zwischen 12-14 Uhr sowie 16-18 Uhr getätigt. Und das aus einem ganz einfachen Grund: Denn zu diesen Uhrzeiten sind die meisten Bewohner nicht zu Hause.

Nachdem wir die schlechte Nachricht nun hinter uns haben, kommen wir zu guten: Du hast es in der Hand dich vor Einbrüchen zu schützen und das Risiko, Opfer eines Einbruchs zu werden, erheblich zu verringern. Wir zeigen dir, was du tun kannst.

Wechseln wir mal die Perspektive. Ein Einbrecher möchte möglichst schnell und ohne Überraschungen an Bargeld und Schmuck kommen. Ist niemand im Haus, bietet das die optimale Gelegenheit, um einzubrechen. Dein oberstes Ziel für einen effektiven Einbruchsschutz ist also, dafür zu sorgen, dass es aussieht, als ob jemand zuhause wäre. Am einfachsten geht das mit folgenden Tipps:

1️⃣ Nimm dir Gadgets zur Hilfe

Es gibt viele technischen Geräte, die dich vor Einbrüchen schützen können. Die wichtigsten haben wir hier aufgelistet:

  • Möchtest du deine Anwesenheit mit Ton-, Licht- und bewegten Schatteneffekten simulieren? Kevin übernimmt diese Aufgabe für dich.
  • Oder eher ein unkompliziertes Lichtsystem? Dann solltest du dich bei IKEA TRÅDFRI oder Philipss Hue über ihre Produkte erkundigen.
  • Bist du an einer videobasierten Technologie gegen Einbruch interessiert? 2019 wurden diverse Kameras auf Einbruchsschutz getestet. Du findest bestimmt eine passende für dein Zuhause.
  • Oder suchst du nach einer Alarmanlage, die dich vor Einbrüchen schützt? Das geht natürlich auch. Alarmsysteme schrecken einerseits Einbrecher ab und informieren dich aber andererseits auch über einen Einbruch. Möchtest du aber nicht so viel Geld für eine Alarmanlage ausgeben, dann kannst du auch einen Kleber mit der Aufschrift «Achtung Alarmanlage» montieren. Dieser schreckt meist auch bereits Einbrecher ab.

Besonders smart wird es aber erst, wenn du die verschiedenen Geräte mit deinem Smart Home verknüpfst und von unterwegs darauf Zugriff hast. In einer App kannst du die Geräte individuell ein- oder ausschalten. Das bedeutet weniger Stress für dich beim Haus verlassen!

2️⃣ Informiere deine Nachbarinnen über deine Abwesenheit

Eine weitere Hilfe, die du in Anspruch nehmen solltest, um dich vor Einbrüchen zu schützen, sind deine Nachbarinnen. Sie bemerken meist auf anhin, wenn sich jemand Fremdes auffällig viel vor deinem Haus aufhält. Informiere sie über deine Abwesenheit. Wenn sich dann etwas untypisches vor deinem Haus abspielt, wirst du sofort informiert. Nachbarinnen können zugleich deine Katze füttern und deine Blumen giessen. Am besten ist es, wenn deine Nachbarinnen oder Bekannten an unterschiedlichen Zeiten des Tages bei dir zuhause nach dem Rechten sehen. Dadurch fällt es Einbrechern schwerer eine Regelmässigkeit aus dem Verhalten herauszulesen. Eine Alternative sind heutzutage auch House-Sitting-Services. Eine Person wird dafür entschädigt, während deiner Abwesenheit nach deinem Haus zu sehen.

3️⃣ Behalte die Post zurück

Ein überlaufender Briefkasten ist ein klares Zeichen, dass niemand zuhause ist. Deshalb solltest du entweder jemanden beauftragen deinen Briefkasten von Briefen und Paketen zu befreien oder deine Abwesenheit der Post melden. Meist ist die Meldung an die Schweizerische Post mit wenigen Klicks erledigt. Die Post behält nun deine Briefe und Pakete während einer bestimmten Zeit zurück.

4️⃣ Keine Mitteilung auf dem Anrufbeantworter hinterlegen

Ein weiterer Punkt ist der Anrufbeantworter. Wir empfehlen dir, keine Mitteilung auf dem Anrufbeantworter zu hinterlassen. Nicht nur deine Freunde und Bekannten wissen dann, dass du nicht zuhause bist, sondern auch Einbrecher. Das zählt übrigens auch bei der Combox beim Smartphone.

5️⃣ Sei vorsichtig auf Social Media

Vermeide, wenn immer möglich, das Posten von Ferienbildern auf den Sozialen Medien. Deine Abwesenheit wird dadurch nämlich für die gesamte Öffentlichkeit bekannt. Also auch für potenzielle Einbrecher. Wir können dich aber beruhigen, es gibt einen Weg, wie du deine Bekannten und Freunde trotzdem mit schönen Ferienfotos und Videos neidisch machen kannst. Bei Instagram beispielsweise kannst du dein Zielpublikum selber definieren oder eingrenzen. Ist übrigens, auch wenn du nicht in den Ferien bist, eine sehr sinnvolle Lösung. 

6️⃣ Verschliesse alle Fenster und Türen richtig

Ein offensichtlicher, aber dennoch sehr wichtiger Punkt ist das korrekte Verschliessen deiner Haustüren und Fenster. Ausserdem solltest du, um dich vor Einbrüchen zu schützen, die Storen und Läden an den Fenstern während deiner Abwesenheit nicht geschlossen lassen. Komplett verdunkelte Wohnungen sind für Einbrecher ein Signal, dass sie sich Zeit lassen können.

7️⃣ Lass dein Auto nicht vor dem Haus stehen

Parkiere dein Auto während deinen Ferien in deiner Garage. Ein Auto, welches mehrere Tage lang vor deinem Haus parkiert ist, weist häufig auch auf eine Abwesenheit der Inhaberin hin.

8️⃣ Deponiere keinen Ersatzhausschlüssel vor deinem Haus

Auch wenn das viele machen, empfehlen wir dir, deinen Ersatzschlüssel lieber einer Bekannten oder Familienmitglied anzuvertrauen. Dies ist sicherer, als wenn du ihn in einem Pflanzentopf vor der Haustüre versteckst. Eine Alternative dazu bietet auch eine Schlüsselbox mit Zahlencode. Oder aber du nimmst die ganz smarte Lösung von Nuki. Dabei wird dein Smartphone nämlich zum intelligenten Hausschlüssel.

9️⃣ Putzhilfe oder Gärtner können auch arbeiten, wenn du weg bist

Dein Gärtner oder auch deine Putzhilfe sind nicht auf deine Anwesenheit angewiesen. Deshalb unser Ratschlag: Lass sie ruhig auch während deiner Ferien ihre Arbeit verrichten. Wer freut sich schon nicht darüber, wenn man nach Hause kommt und die Wohnung blitz blank sauber ist und der Rasen gemäht?

💡 Und zu guter Letzt noch der wichtigste Tipp: Hast du einen Verdacht, dass eingebrochen wurde oder in diesem Moment eingebrochen wird, dann zögere nicht und rufe die Polizei an. Auf der Webseite der ePolice findest du alle weiteren Infos.


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