Dank Rauchmeldern Brände verhindern

Im Jahr 2018 ist die Feuerwehr in der gesamten Schweiz 13’178 Mal ausgerückt, um einen Brand zu bekämpfen. Das sind im Durchschnitt jeden Tag ganze 36 Einsätze. Die häufigste Brandursache sind Mängel an der Elektrizität. Eine kaputte Kaffeemaschine oder eine defekte Heizung kann einen Brand auslösen. Rauchwarnmelder retten Leben, indem sie Rauch früh erkennen und sofort melden.

Bestimmt hast du dir auch schon die Frage gestellt, was du aus deiner Wohnung oder aus deinem Haus retten würdest, wenn bei dir zuhause ein Feuer ausbrechen würde. Landest du in Gedanken auch immer wieder bei deinem Fotoalbum, deinen Tagebüchern oder einem Geschenk, das dir besonders viel bedeutet? Alles Gegenstände, die in Geld gemessen gar nicht besonders wertvoll sind. Aber für dich sind sie unersetzbar und haben einen hohen emotionalen Wert. Die Wahrheit ist, wenn tatsächlich ein Feuer ausbricht, ist das einzige, das du unbedingt retten musst, dein Leben und das Leben der anderen Beteiligten.

Das richtige Vorgehen bei einem Brand:

  1. Alarmieren: die Feuerwehr
  2. Retten: Menschen und Tiere, nicht dein Fotoalbum!
  3. Löschen: den Brand, falls du die nötigen Hilfsmittel zur Verfügung hast

Rauchmelder als Lebensretter

In der Schweiz gibt es keine gesetzliche Verpflichtung für die Nutzung von Rauchmeldern. Die Brandschutznorm und die Brandschutzrichtlinien regeln die wichtigsten Anforderungen an einen vorbeugenden Brandschutz. Sie enthalten hauptsächlich bauliche und technische Vorgaben: Baumaterialien dürfen beispielsweise nicht brandbeschleunigend sein, ab einer bestimmten Gebäudegrösse und -belegung gibt es Vorschriften bezüglich technischer Einrichtungen wie Brandmelde- oder Sprenkleranlagen.

Das Amt für Unfallverhütung betont zum Beispiel den lebensrettenden Aspekt von Rauchmeldern und unterstützt das freiwillige Anbringen von Rauchmeldern in Privathaushalten. Denn sie retten nicht nur Leben, sondern vermeiden auch Verletzungen, die gesundheitliche Langzeitschäden zur Folge haben können und hohe Schadensummen, die durch Brände entstehen.

Die wichtigsten Vorteile eines Rauchwarnmelders

  • Rettet Leben: Rauchwarnmelder nach heutigem Standard nehmen feine Rauchpartikel in der Luft wahr und bemerken Rauch deshalb sehr früh und zuverlässig.
  • Beruhigt unterwegs sein: Smarte Rauchmelder sind mit einer App verbunden, die dich auch unterwegs benachrichtigt, falls sich bei dir zuhause irgendwo Rauch entwickelt.
  • Zeit gewinnen: Weil der Rauchmelder sehr früh Alarm schlägt, bleibt genügend Zeit, um die Feuerwehr zu benachrichtigen und alle Menschen und Tiere in Sicherheit zu bringen.
  • Brand löschen: In manchen Fällen lässt sich der Brand mit Löschdecken oder Feuerlöschern bekämpfen und vielleicht sogar löschen.

Was ist der Unterschied zwischen einem Rauchmelder, einem Feuermelder und einem Brandmelder? 

Rauchmelder, Rauchwarnmelder, Feuermelder oder Brandmelder: Oft ist aufgrund der Bezeichnung gar nicht klar, worin überhaupt der Unterschied liegt. Tatsächlich meinen alle diese Begriffe etwas anderes. Der Begriff «Rauchmelder» ist am geläufigsten und wird heute allgemein verwendet für alle technischen Geräte, die im Brandfall einen Alarm auslösen. Bevor Rauchmelder für die Nutzung in Privathaushalten beliebt wurden, kamen sie vorwiegend in industriellen Anlagen zum Einsatz. Diese Rauchmelder, oder auch Rauchdetektoren, sind Teil einer Brandmeldeanlage. Wenn ein Rauchdetektor Rauch feststellt, meldet er das über ein Signal an eine Brandmeldezentrale, die einen Alarm auslöst und die Feuerwehr benachrichtigt. Um Verwechslungen mit den Rauchdetektoren in industriellen Anlagen zu vermeiden, nannte man die Geräte zur Verwendung in Privathaushalten Rauchwarnmelder. Rauchwarnmelder alarmieren nie direkt die Feuerwehr. Wenn sie Rauch wahrnehmen, geben sie ein lautes, akustisches Warnsignal an ihre direkte Umgebung ab. Es gibt aber noch einige Varianten mehr, als nur die Rauchwarn- und die Rauchmelder.

Alle Melder im Überblick

Rauchmelder

Ursprünglicher Begriff für Rauchdetektoren als Teil von industriellen Brandmeldeanlagen. Brandmeldeanlagen alarmieren bei einem Brandalarm direkt die Feuerwehr. Heute gebräuchlicher Begriff für alle Geräte, die bei einem Brand einen Alarm auslösen.

Rauchwarnmelder

Rauchdetektoren für Privathaushalte, die bei einem Brand ein lautes, akustisches Warnsignal auslösen. Rauchwarnmelder alarmieren nie direkt die Feuerwehr. Smarte Rauchwarnmelder können über eine App die Hausbewohner alarmieren.

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Feuermelder

Feuermelder oder auch Handfeuermelder sind kleine rote Kästchen, die in grösseren Gebäuden an zentralen Orten angebracht sind. Bei einem Brand wird die Scheibe des Kästchens eingeschlagen und mit dem Knopf die Feuerwehr alarmiert.

Hitzemelder

Hitzemelder reagieren nicht auf Rauch, sondern auf die Temperatur. Wenn die Temperatur im Raum die festgelegte Obergrenze überschreitet, löst dieser Melder einen akustischen Alarm aus. Smarte Hitzemelder informieren zusätzlich über die App die Hausbewohnerinnen. Hitzemelder eignen sich beispielsweise für die Küche, wo Rauchmelder häufig Fehlalarme auslösen.

Kohlenmonoxidmelder

Kohlenmonoxidmelder messen mit Sensoren die CO2 -Konzentration in der Luft. Das ist zum Beispiel dann sinnvoll, wenn im Haus Gasheizungen, Durchlauferhitzer und Gasherde im Einsatz sind. Auch in der Garage kann ein Kohlenmonoxidmelder sinnvoll angebracht sein. Sie lösen ebenfalls einen akustischen Alarm aus. Die Werte sind auf dem Display ersichtlich.

Wie funktioniert ein Rauchwarnmelder?

Experten und Fachstellen empfehlen für den privaten Gebrauch zuhause Rauchmelder, die fotoelektronisch bzw. foto-optisch funktionieren. In der Rauchkammer dieser Melder ist eine Diode eingesetzt. Diese sendet einen Infrarotstrahl ab. Unter normalen Umständen verläuft dieser Infrarotstrahl ungebrochen durch die Kammer. Wenn Rauchpartikel in der Kammer vorkommen, brechen diese den Lichtstrahl. Der Lichtstrahl zerstreut sich und trifft auf einem Sensor, der dann den Alarm auslöst. Das ist ein akustisches Signal.

Zusätzlich zum akustischen Alarm kann ein Rauchmelder mit Licht ausgestattet sein, das zum Beispiel bei einem Alarm in der Nacht den Raum ausleuchtet. Einige Rauchwarnmelder reagieren auch auf die Zimmertemperatur. Wenn diese plötzlich ansteigt, kann das ein Zeichen dafür sein, dass sich in einem Raum ein Feuer entwickelt. Und besonders clevere Rauchmelder, wie die, die wir bei MICA für unser Smart Home im Einsatz haben, geben nicht nur Licht und ein akustisches Warnsignal ab, sondern senden ausserdem eine Benachrichtigung an die App. So bekommen die Hausbewohner auch mit, dass zuhause etwas nicht stimmt, wenn sie gerade unterwegs sind.

In welche Räume gehört ein Rauchmelder?

Damit in deinem Zuhause ein dichtes Sicherheitsnetz entsteht, musst du die Rauchwarnmelder richtig platzieren. Es gibt Räume, in die unbedingt ein Rauchwarnmelder gehört, Räume, in die idealerweise ein Rauchwarnmelder gehört und Räume, in die kein Rauchwarnmelder gehört.

In diese Zimmer gehört unbedingt ein Rauchwarnmelder:

  • Schlafzimmer
  • Eingangsbereich

In diese Zimmer gehört idealerweise ein Rauchwarnmelder:

  • Wohnzimmer
  • Büro

In diese Zimmer gehört kein Rauchwarnmelder:

  • Küche
  • Bad

In der Küche und im Bad entsteht natürlicherweise Dampf und Rauch, die Temperatur kann ansteigen. Der Rauchwarnmelder löst, wenn er zum Beispiel in der Küche platziert ist, oft einen Fehlalarm aus. Für die Küche eignen sich Hitzemelder. Im Bad entsteht sehr selten ein Brand. Viel häufiger kommen im Bad Wasserschäden vor. Vor Wasserschäden schützt ein Wassermelder.

Wie montierst du deinen Rauchmelder richtig?

Die Montage eines Rauchmelders ist keine grosse Sache. Rauchmelder funktionieren mit Batterie und müssen also nicht an irgendwelche Kabel angeschlossen werden. Es reicht, wenn man sie mit Doppelklebeband oder Schrauben an der Decke befestigt.

Rauchmelder von MICA

Rauchwarnmelder MICA fire sind Teil eines Smart Home Sensoriksystems. Das heisst, sie sind über Funk mit einer Basisstation MICA base verbunden. Die MICA base ist zusätzlich mit dem WLAN-Netzwerk verbunden und schliesst die Rauchwarnmelder so ans Internet an. Das ist sinnvoll, weil sie sich über das Internet mit der myMica App verbinden lassen.  Über die App kannst du jederzeit jeden – einzeln überprüfen und die Raumtemperatur abfragen. Wenn ein Rauchmelder einen Feueralarm auslöst, erhältst du sofort eine Benachrichtigung auf dein Handy.

Die wichtigsten Eigenschaften der Rauchmelder MICA fire

  • Rauchmelder MICA fire sind mehrfach zertifiziert
  • Funktionieren in einem Temperaturbereich bis 50 Grad Celsius
  • Leuchten im Alarmfall auf und geben ein akustisches Warnsignal ab
  • Die Batterie hat eine Laufzeit von etwa 3 Jahren
  • Batterieladestand ist in der App ersichtlich, Rauchmelder und myMica App warnen bei tiefem Batterieladestand
  • Mit der Anleitung ist die Montage der Rauchwarnmelder sehr einfach
  • Mit der App ist die Einrichtung des Rauchwarnmelders sehr einfach
  • Und zum Schluss ein kleines Detail für Ästheten: Der Rauchwarnmelder MICA fire ist keines dieser hässlichen Dinger, versprochen!

Möchtest du mehr Fakten und Zahlen der Feuerwehr Schweiz? Können wir dir gerne geben (PDF).


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