Wann ist ein Smart Home wirklich smart?

In einem Smart Home zu leben, ist ein bisschen so, als hätte man einen Butler, der im Hintergrund ganz unauffällig alles perfekt arrangiert. Und genau darin liegt der Vorteil von Smart Living. Die intelligenten Geräte erleichtern uns den Alltag, nehmen uns kleine Unannehmlichkeiten ab und verschaffen uns mehr freie Zeit. Wieso leben wir also nicht alle längst smart?

Stell dir vor, du wirst am Morgen von der Sonne geweckt, weil deine Rollläden automatisch zur richtigen Zeit hochgehen. Die Vögel pfeifen fröhlich aus dem Lautsprecher auf dem Nachttisch. Die Heizung hat deine Wohnung bereits perfekt temperiert, damit du nicht frierst, wenn du unter der Decke hervorkriechst. Im Bad gehen automatisch das Licht und das Radio an, wenn du reinkommst. Nach dem Duschen begleitet dich die Musik vom Badezimmer bis in die Küche, wo schon dein frisch gebrauter Kaffee auf dich wartet. Die Katze ist zufrieden am Frühstücken, ihr kleiner Roboterfreund hat ihr Futter gegeben. Was für ein Leben! Klingt das nicht absolut traumhaft?

Wie funktioniert ein Smart Home?

Wie so oft bei digitalen Anwendungen liegt die Schwierigkeit nicht bei der Machbarkeit, sondern bei der Umsetzung. Die Voraussetzungen für Smart Living sind geschaffen. Das Internet der Dinge (IoT) macht Geräte durch deren Vernetzung zu intelligenten Helfern. Das System ist relativ simpel: Für ein smartes Zuhause braucht es ein Steuerelement, das mit den intelligenten Geräten im Haus verbunden ist. Dieses Steuerelement ist die Basisstation, auch Gateway oder Hub genannt. Sie steht über Funk in Verbindung mit den smarten Geräten im Haus, wie zum Beispiel den Rauchmeldern, der Lichtanlage oder der Heizung.

Manche smarten Geräte können mittels Sensoren ihre Umgebung analysieren, zum Beispiel indem sie die Temperatur oder die Helligkeit des Raumes messen. Diese Informationen tauschen sie mit der Basisstation aus. Die Basisstation kann dann je nach Information eine bestimmte Aktion auslösen. Wenn zum Beispiel ein Rauchmelder der Basisstation Rauch und einen plötzlichen Temperaturanstieg in einem Raum meldet, löst sie sofort einen Feueralarm aus.

Die Basisstation kann die smarten Geräte aber auch nach festgelegten Vorgaben steuern. Dann wird zum Beispiel jeden Morgen um 5 Uhr die Heizung im Badezimmer hochgefahren, damit es um 7 Uhr angenehm warm ist. Zusätzlich lassen sich die Basisstation und die meisten intelligenten Geräte mit dem Internet verbinden. So können sie von den Bewohnern des Smart Home über eine App nach den eigenen Bedürfnissen eingerichtet und von überall her überprüft und gesteuert werden. 

Es gibt auch smarte Geräte, die ohne Basisstation funktionieren, wie zum Beispiel Lautsprechersysteme, Staubsaugerroboter oder Bluetooth-Finder, wie wir sie bei MICA anbieten. Diese Geräte werden via Bluetooth oder WLAN mit einer App verbunden und können so über das Smartphone oder ein Tablet konfiguriert und gesteuert werden.

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Wie schneidet Smart Living im Reality Check ab?

Es ist zu erwarten, dass innerhalb der nächsten Jahre viel passieren wird bezüglich Smart Living, Smart Homes und dem Internet of Things. Die Euphorie der Anbieter ist gross. Auf Seiten der User ist jedoch eher die Zurückhaltung gross. Die Herausforderung liegt für die User im Moment vor allem darin, dass es unterschiedliche technische Plattformen gibt. Verschiedene Standards konkurrieren miteinander. Manche sind nur für einzelne Gadgets oder Anwendungen gedacht, mit anderen lässt sich die gesamte Haustechnik vernetzen. Das kann dazu führen, dass man im selben Zuhause mehrere Systeme über mehrere Basisstationen und diverse Apps organisieren muss. Besonders smart ist das dann leider nicht mehr.

Hinzu kommt, dass Datensicherheit bei vielen Anbietern nicht im Fokus der Aufmerksamkeit steht. Manche Geräte erfassen kontinuierlich persönliche Daten, senden sie zum Teil unverschlüsselt an Server im Ausland oder speichern sie in Clouds, deren Datenschutzrichtlinien den meisten Usern nicht bekannt sind. Das geschieht noch nicht einmal vorsätzlich, sondern viel eher aus Unwissen. Die meisten Kaffeemaschinenhersteller sind nun mal keine Datenschutzexperten.

Worauf solltest du achten, wenn du Smart Living nutzen möchtest?

Als erstes sollte man sich überlegen, welche Aufgaben man überhaupt automatisieren möchte. Das Ziel eines Smart Homes ist, dass es möglichst sinnvoll gewählte Aufgaben selbstständig erledigt, ohne dauernd nachzufragen. Nur so ist ein Smart Home auch wirklich eine Erleichterung.

Smart Living kann klein beginnen, zum Beispiel mit vernetzten Rauchmeldern oder der automatischen Steuerung der Rollläden im Erdgeschoss. Wichtig ist, dass sich ein System an sich verändernde Bedürfnisse anpassen und erweitern lässt. Wenn man jünger ist, steht eher die Convenience im Vordergrund. Vielleicht träumst du von einer smarten Home-Cinema Funktion, die auf Knopfdruck das Zimmer verdunkelt und den Beamer startet? Wenn du älter wirst, kann ein Smart Home zu etwas Existenziellem werden, weil es dir ein autonomes Leben bis ins hohe Alter ermöglicht. Ein Smart Home schaltet zum Beispiel deinen Herd für dich ab, falls du es vergisst. Oder es leuchtet dir in der Nacht ganz automatisch den Weg ins Bad, wenn du im Halbschlaf aus dem Bett steigst.

Nur ein sicheres Home ist ein smartes Home

Das Verständnis davon, wann ein Zuhause smart ist, ist sehr individuell. Für uns hat Smart Living viel mit Sicherheit und Schutz zu tun. Deshalb haben wir unserem Sensoriksystem auch als erstes smarte Funk-Rauchmelder MICA fire hinzugefügt. Sie sind mit Rauch- und Temperatursensoren ausgestattet und reagieren deshalb sehr früh. So können sie nicht nur Schäden verhindern, sondern sogar Leben retten. Das ist für uns smart. MICA find passt gut dazu, weil er im Alltag unersetzlich wird, wenn man sich erst an ihn gewöhnt hat. Er weiss immer wo du deine Schlüssel oder dein Handy zuletzt hingelegt hast. Das spart Nerven und wertvolle Zeit. Vor allem, wenn du dringend aus dem Haus musst. 

Mithilfe unserer Schritt-für-Schritt-Anleitung ist die Installation der Sensorikgeräte ganz einfach. MICA base ist so entworfen, dass sie sich in Zukunft auch mit weiteren, smarten Geräten vernetzen lässt. Wir sind das MICA Smart Home laufend am Weiterentwickeln. Neue Funktionen werden nach und nach in der myMica App zur Verfügung gestellt. Unser Anspruch an Sicherheit und Schutz gilt auch für die Daten unserer Kundinnen und Kunden. Die Daten landen immer auf Servern in der Schweiz und unterstehen somit dem Schweizer Datenschutzgesetz. Wir nutzen ausdrücklich nur die Daten, die wir brauchen, damit das MICA Smart Home funktioniert. Dessen kannst du dir sicher sein, denn bei MICA arbeiten nicht nur Versicherungsexperten, sondern auch Software Entwicklerinnen und Data Scientists 😉.


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