Wasserlecks dank Wassermelder schnell entdecken

Wasserschäden sind deutlich häufiger, als Schäden durch Feuer. Sie können zum Beispiel entstehen, wenn eine Waschmaschine defekt ist, Regen durch eine undichte Stelle im Flachdach eindringt oder eine Leitung, die durch die Wand verläuft, ein Leck hat. Das Problem bei Wasserschäden: Sie bleiben oft lange Zeit unentdeckt. Deshalb gibt es Wassermelder. Sie entdecken Wasser, wo keines sein sollte und melden es sofort.

Wenn man an die verschiedenen Möglichkeiten eines Schadens im oder am eigenen Zuhause denkt, kommt einem der Wasserschaden meist nicht als Erstes in den Sinn. Viel eher denkt man an ein Feuer oder an einen Einbruch. Es ist schwierig, die verschiedenen Schadenarten miteinander zu vergleichen. Bei jedem Schadenfall können persönliche Gegenstände beschädigt werden, die einen hohen emotionalen Wert haben. Oder es können Folgeschäden entstehen, die hohe Kosten und viel Aufwand verursachen. Wir finden, wenn es schon Möglichkeiten gibt, das zu verhindern, sollten wir die auch nutzen!

Wasserschaden? Das gilt es zu beachten 

1. Im Schadenfall Wasser so schnell wie möglich entfernen

Je schneller eine unerwünschte Ansammlung von Wasser entdeckt wird, desto geringer der Schaden. Wenn sich das Wasser nur kurze Zeit am Boden ansammelt, kann es sich nicht weit ausbreiten und auch nicht tief ins Material eindringen.

Wenn Wasser lange liegt, kann es in andere Räume fliessen, in Böden und Zwischenräume eindringen, Wände können sich damit vollsaugen. So können schwerwiegende Folgeschäden entstehen, wie zum Beispiel Schimmel, den man kaum mehr wegbringt und der die Gesundheit der Bewohnerinnen schädigen kann.

2. Wasserschaden von Experten begutachten lassen

Gerade bei einem Wasserschaden kann es gut sein, dass nicht immer der gesamte Schaden sichtbar ist. Deshalb ist es wichtig, dass jeder Wasserschaden von einem Experten begutachtet wird. Er kann beurteilen, ob Folgeschäden zu befürchten sind und welche Massnahmen ergriffen werden müssen, um Schäden wirksam zu beheben und Folgeschäden zu vermeiden.

Wir raten dringend davon ab, die Trocknung der betroffenen Räume selbst vorzunehmen. Auch wenn du dafür extra ein Gerät im Baumarkt mietest, hast du keine Sicherheit, dass du ein genügendes Ergebnis erzielst. Die Profis haben weitaus leistungsstärkere Geräte im Einsatz. Sie können ausserdem die Feuchtigkeit der Wände messen und aufgrund des Ergebnisses entscheiden, welche Massnahmen nötig sind, um den Schaden wirkungsvoll zu beheben.

Neben Schäden am Gebäude kann Wasser auch Schäden an Gegenständen wie Möbeln oder Teppichen verursachen. Das ist vor allem dann sehr bedauerlich, wenn es sich um ein Sammlerstück oder ein wertvolles Erinnerungs- oder Erbstück handelt.

3. Aktuellen Versicherungsschutz prüfen

Was die Versicherung betrifft, gibt es einen Unterschied zwischen Elementarschäden durch Unwetter oder Stürme und Wasserschäden durch eine defekte Wasserleitung oder Waschmaschine.

In der Schweiz müssen Schäden am Gebäude grundsätzlich durch den Eigentümer versichert werden. Die Gebäudeversicherung für Feuer- und Elementarschäden ist in den meisten Kantonen obligatorisch beim Kanton versichert, ausser in den GUSTAVO-Kantonen. Die Gebäudewasserversicherung muss vom Eigentümer zusätzlich abgeschlossen werden.

Wenn du als Mieter selbst für einen Schaden am Gebäude verantwortlich bist, sieht es anders aus. Dann kommt deine Privathaftpflichtversicherung zum Zug. Wasserschäden an beweglichen Sachen wie wertvollen Möbeln oder Teppichen sind durch die Hausratversicherung gedeckt.

Es lohnt sich jedenfalls, dir einen Überblick über deine aktuelle Versicherungsdeckung zu verschaffen. Dann weisst du Bescheid und kannst deinen Versicherungsschutz bei Bedarf anpassen.

Teure Schäden mit Wassermeldern verhindern

Die besten Schäden sind die, die gar nicht erst passieren. Das trifft auch im Fall von Wasserschäden zu. Gegen das Wetter und den Lauf der Dinge können wir nichts tun. Aber wir können die modernen Hilfsmittel nutzen, die wir heute zur Verfügung haben. Wassermelder ergänzen ein Smart Home ganz wunderbar. Es gibt auch smarte Wassermelder. Sie sind mit einer Basisstation oder direkt mit dem Internet verbunden. Bei einem Alarm benachrichtigen sie über eine App die Bewohnerinnen. So erreicht sie der Alarm auch dann, wenn sie gerade unterwegs sind.

Die wichtigsten Vorteile eines Wassermelders

  • Mit wenig Aufwand teure Schäden und Folgeschäden verhindern
  • Keine Aufwände oder Verluste durch Schäden an wichtigen Besitztümern oder an deinem Gebäude
  • Lassen sich frei in der Wohnung oder im Haus platzieren
  • Einfache Montage und Einrichtung
  • Lange Batterielaufzeit
  • Auch an schwer zugänglichen Stellen platzierbar
  • Gut hörbares Alarmsignal

Wie funktioniert ein Wassermelder?

Wassermelder sind kleine, batteriebetriebene Geräte, die sich frei platzieren lassen. Auf der Unterseite des Wassermelders ist ein Sensor angebracht. Wenn dieser Sensor mit Wasser in Berührung kommt, löst er einen Alarm aus. Damit der Wassermelder nicht schon bei der kleinsten Menge Wasser reagiert, steht er etwas erhöht auf kurzen Beinen.

Falls es eine schwer zugängliche Stelle in deinem Haus gibt, die du mit einem Wassermelder überwachen möchtest, geht das auch. Mit einem zusätzlichen Gehäuse kannst du den Wassermelder an der Wand befestigen. Ein Sensor wird über ein Kabel mit dem Wassermelder verbunden. Er ist flach und hat einen geringen Durchmesser. Diesen Sensor kannst du am Boden platzieren, er passt in jede noch so enge Ecke.

Sobald der Sensor mit Wasser in Berührung kommt, schlägt der Wassermelder Alarm. Das Warnsignal hat eine Lautstärke von 85 Dezibel. Zusätzlich blinkt ein rotes Licht auf der Oberfläche des Wassermelders. Über die App wird eine Push-Nachricht an die Bewohner des Hauses oder der Wohnung gesendet.

Zusätzlich hat der Wassermelder einen Temperatursensor. Wenn die Temperatur zu tief sinkt, schlägt er ebenfalls Alarm. Das ist wichtig, weil bei zu tiefen Temperaturen, zum Beispiel im Keller, Rohre oder Wasserleitungen platzen können. Die Leitungen platzen, weil sich das Wasser in den Leitungen ausdehnt, wenn es gefriert.

Wo im Haus gehört ein Wassermelder hin?

Wassermelder sind überall dort gut platziert, wo Abflüsse oder Wasserleitungen sichtbar sind oder sich potenziell viel Wasser ansammeln kann. Man muss aber nicht unbedingt das gesamte Haus mit Wassermeldern ausstatten. An welchen Orten im Haus oder in der Wohnung sind Wassermelder am hilfreichsten? Ein Tipp: Wenn du zuunterst im Haus anfängst, bist du gut beraten.

1. Wassermelder im Keller

Dort wo bei einer Überschwemmung das Wasser als erstes ins Gebäude fliesst

2. Wassermelder in der Küche

Möglichst nah am Geschirrspüler

3. Nasszellen wie WC und Bad

In der Nähe von Abflüssen, z.B. beim Lavabo oder der Badewanne

4. Estrich oder Dachgeschoss

Vor allem bei Häusern mit Flachdach empfehlenswert

Wassermelder von MICA

Die Wassermelder MICA water sind Teil eines Smart Home Kits. Das heisst, sie sind über Funk mit einer Basisstation MICA base verbunden. Die MICA base ist zusätzlich mit dem WLAN-Netzwerk verbunden. Dank der Anbindung an das Internet lassen sich die Wassermelder mit der myMica App verbinden. Über die App kannst du jederzeit jeden Wassermelder einzeln überprüfen und die Raumtemperatur abfragen. Wenn ein Wassermelder einen Alarm auslöst, erhältst du von der myMica App sofort eine Benachrichtigung auf dein Handy. In der myMica App siehst du auch, welcher Wassermelder den Alarm ausgelöst hat.

Die wichtigsten Eigenschaften der Wassermelder MICA water

  • Wassersensor und Temperatursensor
  • Leuchtet im Alarmfall auf und gibt ein akustisches Warnsignal von 85 Dezibel ab
  • Batterie mit einer Laufzeit von etwa 5 Jahren
  • Batterieladestand ist in der App ersichtlich, Wassermelder und myMica App warnen bei einem tiefen Batterieladestand
  • Einfache Inbetriebnahme und Konfiguration mit der myMica App
  • Dezentes, weisses Design
  • Wassermelder MICA water sind mehrfach zertifiziert


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