Wassermelder platzieren – Was muss ich beachten?

Welcher Nutzen bringt dir ein Helfer, der am falschen Ort zum Einsatz kommt? Der Helfer kann noch so smart sein, er kann seine Aufgabe nicht erfolgreich erledigen. Er hat kein Wissen in diesem Bereich. Egal, ob es sich beim Helfer um einen Gärtner auf einer Baustelle handelt. Oder aber um einen Wassermelder, welcher am falschen Ort platziert wurde. Das Ergebnis ist dasselbe, und zwar nicht zufriedenstellend. Ein smarter Helfer kann also seine Aufgabe nur korrekt erledigen, wenn er auch am richtigen Ort zum Einsatz kommt.

In welchen Räumen soll ich einen Wassermelder platzieren?

Ein Wassermelder kann dich im Falle eines Wasserschadens nur rechtszeitig alarmieren, wenn du ihn am richtigen Ort platziert hast. Ein Wassermelder ist vor allem dort sinnvoll, wo ein Risiko eines Lecks, einer Überflutung oder das Einströmen von Wasser besteht. Beispielsweise ist das unter deiner Waschmaschine der Fall.

Hier ist eine Auflistung von typischen Räumlichkeiten inklusive speziellen Risikozonen, in welchen ein Wassermelder empfehlenswert ist:

Hast du deine Waschmaschine in einem Reduit oder im Büro platziert? Dann gibt es natürlich Sinn, dass du den Wassermelder auch dort platzierst. Je nachdem, wo bei dir zuhause überall ein erhöhtes Risiko eines Wasserschadens besteht, solltest du einen Wassermelder montieren.

Küche

Stell dir vor, in deiner Küche tropft Wasser aus der Spüle. Zu Beginn ist der Schaden noch gering, jedoch mit der Zeit wird er immer umfangreicher und bringt schwerwiegende Folgen mit sich. Wenn ein Wasserschaden erst spät entdeckt wird (und wer schaut schon jeden Tag unter die Spüle?), hat das meist die Konsequenz, dass die Küche getrocknet werden muss. Diese Reparatur kann mehrere Tage dauern, während dessen du deine Küche nur eingeschränkt nutzen kannst. Um einen solchen Fall zu verhindern, empfehlen wir dir einen Wassermelder in der Nähe deiner Spüle oder auch Abwaschmaschine zu deponieren. Sobald dieser mit Wasser in Berührung kommt, alarmiert er dich. Ein grosser Wasserschaden kann so gar nicht erst passieren.

Badezimmer

Wo kommst du wohl am meisten mit Wasser in Berührung in deiner Wohnung? Richtig, im Badezimmer. Ob Duschen, Hände waschen oder das WC spülen, beinahe alle Vorgänge und die dazugehörigen Geräte im Badezimmer verwenden Wasser. Deshalb ist es auch im Badezimmer wichtig, einen Wassermelder zu platzieren. Wenn deine Badewanne beispielsweise ein Leck hat, wird dich der Wassermelder frühzeitig darüber informieren.

Gut zu Wissen💡: Du darfst aber nicht vergessen, dass ein Badezimmer auch am besten für einen allfälligen Wasserschaden ausgestattet ist. Beispielsweise wäre ein Wasserschaden sicherlich für den Wohnzimmerboden ein schlimmeres Übel als beim Badezimmerboden.

Waschküche & Keller

Gerade im Keller oder in der Waschküche hältst du dich meistens nicht jeden Tag auf. Deshalb bleiben Wasserschäden meist mehre Tage oder sogar Wochen unbemerkt. Das Austrocknen eines Kellers ist mit finanziellen Folgen verknüpft, welche mit einer rechtzeitigen Alarmierung verhindert werden können.

Wir möchten dich darauf hinweisen, dass gerade in einem mehrstöckigen Haus die Verbindung von deinem Gateway zu deinem Wassermelder im Keller oftmals nicht ausreicht. Aber keine Angst, der Wassermelder alarmiert dich auch ohne Verbindung über einen Wasserschaden. Allerdings nur lokal. Das heisst, wenn du nicht zuhause bist, wirst du es nicht hören.

Wo im Raum soll ich den Wassermelder platzieren?

Die Antwort ist kurz und klar: Umso näher an der Wasserquelle, desto besser. Stell dir vor, du hast dein Wassermelder 5m von der Waschmaschine entfernt, montiert. Im Fall der Fälle, müsste das Wasser zuerst 5m auslaufen, damit der Wassermelder in Kontakt mit dem Wasser kommt und dich alarmiert. Ist der Wassermelder hingegen direkt bei der Waschmaschine, alarmiert er dich viel früher über das Leck an der Waschmaschine. Dadurch kann der Wasserschaden stark minimiert werden. Platziere deine Wassermelder also unbedingt, möglichst nahe an den Ort, wo das Risiko eines Wasserschadens am höchsten ist.

Wie viele Wassermelder soll ich in meiner Wohnung platzieren?

Das kommt ganz darauf an, wie viele Risikostellen du in deiner Wohnung hast. Nehmen wir mal an, du hast eine Abwaschmaschine und sonst keine weiteren Geräte, welche mit Wasser verbunden werden. Dann reicht es, wenn du einen Wassermelder in der Nähe der Abwaschmaschine deponierst.

Hast du allerdings eine grosse Anzahl an Geräten, welche über einen Wasseranschluss verfügen, dann empfehlen wir dir mehr als einen Wassermelder zu platzieren. Je nachdem wie hoch die Wahrscheinlichkeit eines Wasserschadens bei dem jeweiligen Gerät ist, brauchst du einen Wassermelder oder eben nicht. Wenn du ein Wasserschaden so oder so direkt bemerken würdest, kannst du dir die Kosten für einen Wassermelder sparen. Dann übernimmst du selber sozusagen die Funktionen eines Wassermelders. Ausserdem können auch die Folgen eines Wasserschadens unterschiedlich hoch ausfallen. Du musst dir bewusst sein, dass ein Wasserschaden nicht nur ein kostspieliges Risiko mit sich bringt. Es bedeutet auch, dass du je nach Ausmass des Schadens, den Raum für eine gewisse Zeit nicht benutzen kannst.

Im Allgemeinen empfehlen wir dir, mindestens einen Wassermelder in deiner Wohnung zu platzieren. Und zwar an jener Stelle, wo deiner Meinung nach, das grösste Risiko eines Wasserschadens besteht.

Smarte MICA Wassermelder

Möchtest du nicht nur lokal über einen Wasserschaden informiert werden? MICA hat die Lösung. Mit unserer MICA box wird dein Wassermelder zu einem smarten Helfer. Wenn du jetzt ein Wasserschaden bei dir zuhause hast, alarmiert dich der Wassermelder MICA water lokal über das Auslaufen von Wasser. Zusätzlich zu der lokalen Alarmierung erhältst du eine Push-Nachricht auf deiner myMica App. So weisst du auch unterwegs, was bei dir zuhause gerade so läuft.

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