Wie sicher ist mein Zuhause?

Für Viele ist das Zuhause ein wichtiger Rückzugsort, um zur Ruhe zu kommen und die Batterien aufzuladen. Damit wir uns entspannen können, brauchen wie das Gefühl von Sicherheit. Wie das Gefühl von Sicherheit entsteht, ist sehr individuell. Es hilft, wenn du dir bewusst machst, was für dich persönlich nötig ist, damit du dich in deinem Zuhause sicher fühlst.

Die Schweiz ist dafür bekannt, ein sicheres Land zu sein. Das zeigt auch eine Erhebung des Bundesamts für Statistik aus dem Jahr 2017: Mit 68% der über 16-Jährigen fühlt sich die Mehrheit der Bevölkerung in der Schweiz im Allgemeinen sicher. Wenn es um die Sicherheit Zuhause geht, denken die meisten als Erstes an den Schutz vor Einbrechern. Es gibt aber noch weitere Faktoren, die dein Zuhause für dich zu einem sicheren Ort machen.

Was bedeutet Sicherheit?

Gemäss Duden bedeutet Sicherheit: ein «Zustand des Sicherseins, Geschütztseins vor Gefahr oder Schaden; höchstmögliches Freisein von Gefährdungen». Das subjektive Gefühl von Sicherheit ist jedoch stark abhängig von den individuellen Bedürfnissen oder auch Unsicherheiten eines Menschen. Für die einen ist es schon sicher genug, wenn sie den Schlüssel im Schloss umdrehen beim Verlassen des Hauses. Andere halten sich einen Hund als Haustier, weil sie sich mit einem Bewacher an ihrer Seite sicherer fühlen. Und manche riegeln ihr Zuhause einer Festung ähnlich mit allen möglichen Gerätschaften ab.

Was macht am meisten Sinn? Das können wir nicht allgemeingültig sagen. Aber es gibt ein paar Punkte, die du beachten kannst, um die Sicherheit bei dir zuhause auf einem guten Niveau zu halten. Soviel vorweg: Dazu braucht es nicht unbedingt eine umfangreiche Ausrüstung mit teuren Geräten.

Das kannst du tun für ein sicheres Zuhause

1. Schwachpunkte erkennen

Dieser Schritt ist ganz unabhängig davon, welches Sicherheitsrisiko man in Betracht zieht. Prüfe, ob dein Haus oder deine Wohnung Schwachpunkte hat. Das kann zum Beispiel ein kaputtes Fenster sein, eine alte Wohnungstür mit einem leicht zu knackenden Schloss, eine undichte Stelle im Hausdach oder eine renovierungsbedürftige Heizung.

Hast du einen Schwachpunkt entdeckt und bist dir nicht sicher, was du tun kannst? Dann hol dir am besten den Rat einer Expertin. Sie kann die Sache begutachten und dir eine passende Lösung vorschlagen. Dieser Schritt ist nicht nur wichtig, um Einbrüche zu vermeiden. Auch Risiken durch Unwetter, eine Überschwemmung oder ein Feuer kannst du mit solchen Mitteln minimieren.

2. Gewöhn dir eine Sicherheits-Routine an

Sicherheitsmassnahmen zu ergreifen, ist häufig dann am wichtigsten, wenn alle das Haus oder die Wohnung verlassen. Einbrecher kommen nämlich eher tagsüber, wenn sie sicher sind, dass niemand zuhause ist. Ein Feuer kann sich unbemerkt ausbreiten, wenn niemand da ist, um es früh zu bemerken.

Durch eine konsequente Routine kannst du auf einfache Art mehr Sicherheit gewinnen. Überleg dir, worauf du achten willst, wenn du das Haus verlässt. Mach dir eine Liste aller Dinge, an die du denken willst. Nimm die Liste anfangs zu Hilfe, irgendwann wirst du deinen Sicherheitsrundgang ganz ohne Erinnerungshilfe machen.

3. Leg dir die wichtigsten Sicherheits-Hilfsmittel zu

Die oben erwähnte Routine kann ein umfangreiches Smart Home System fast restlos selbst erledigen. Die meisten dieser Systeme lassen sich so programmieren, dass du beim Verlassen des Hauses nur einen einzigen Knopf drücken musst. Et voilà, schon ist deine Sicherheits-Routine aktiviert. Solche Systeme müssen jedoch beim Neubau eines Hauses oder bei einer Kernsanierung installiert werden, da sie kabelgebunden sind. Die Kosten belaufen sich auf 10’000 bis 15’000 Franken. Aber brauchst du wirklich den Rolls-Royce unter den Smart Home Systemen? Wir sagen dir: Es geht auch günstiger und trotzdem gut.

Smart Home Systeme, die über Funk verbunden sind, lassen sich jederzeit installieren, ganz ohne Verkabelung durch die Wände. Wenn du so ein System wählst, kannst du mit einer kleinen Ausstattung anfangen und das System nach und nach ausbauen. Achte in diesem Fall unbedingt darauf, ein System zu wählen, für das es eine gute Auswahl an smarten Geräten gibt. Für eine mittlere Wohnung mit Standardausstattung kommst du mit 1’000 bis 3’000 Franken für ein Smart Home System mit flexibler Funkverbindung schon weit.

Neben den ganzen smarten Geräten sollten wir aber keinesfalls die guten, alten analogen Hilfsmittel vergessen, die ganz ohne Funk und WLAN auskommen. Seit 2015 sind in der Schweiz Feuerlöscher in Wohngebäuden nicht mehr Pflicht. Dabei sind Feuerlöscher auch in Privathaushalten sehr zu empfehlen. Wenn ein Feuer zum Beispiel dank eines Rauchmelders früh erkannt wird, kann man es in vielen Fällen selber löschen. Einen kleinen Schaumfeuerlöscher mit 6 Liter Bio-Schaum (!) bekommt man in der Schweiz für rund 200 Franken. Das lohnt sich!

Beispiel für eine Grundausstattung an Sicherheits-Hilfsmitteln

Brandschutz: 

  • Feuerlöscher
  • Feuerdecke
  • Rauchmelder in allen Schlafzimmern

Schutz vor Wasserschäden:

  • Wassermelder in der Waschküche
  • Wassermelder im Keller, wo das Wasser z.B. bei einer Überschwemmung als erstes eindringt

Schutz vor Einbruch:

  • Zeitschaltuhr: Damit ein paar Lichter im Haus um eine bestimmte Zeit automatisch angehen.
  • Schlüsselbox mit Zahlencode: Um den Reserve-Wohnungsschlüssel ausserhalb des Hauses sicher zu verstecken.
  • Kleber mit Hinweis auf Alarmanlage: Egal, ob du eine hast, oder nicht. Bitte immer ohne Hinweis auf die Herstellerfirma deiner Alarmanlage.

Warum lohnt sich ein Smart Home System?

Der Name sagt es schon: Ein Smart Home System ist clever. Natürlich kannst du ganz normale Rauch- und Wassermelder verwenden. Sie schützen dich auch vor einem Schaden, haben einfach einen etwas geringeren Funktionsumfang. Wir nehmen als Beispiel den Rauchmelder: Ein smarter Rauchmelder ist mit dem Internet verbunden. Meist ist im Lieferumfang eine App enthalten, mit der du den Rauchmelder einrichten, steuern und überwachen kannst. Das funktioniert auch, wenn du unterwegs bist. Du kannst jederzeit die aktuellen Daten jedes einzelnen, bei dir Zuhause montierten Rauchmelders abfragen, wie zum Beispiel die Zimmertemperatur oder den Batterieladestand. Wenn ein Rauchmelder Rauch in der Luft feststellt oder einen plötzlichen Temperaturanstieg in einem Zimmer, schlägt er Alarm und schickt dir via App eine Benachrichtigung. Das heisst, du kannst sofort reagieren und zum Beispiel deine Nachbarn bitten, bei dir Zuhause nachzusehen, was los ist. Ein «normaler» Rauchmelder schlägt auch Alarm, das ist zwar laut, aber davon bekommst du nichts mit, wenn du unterwegs bist.

Ob du dich für einen «normalen» oder einen smarten Rauchmelder entscheidest, solltest du vor allem von deinem Sicherheitsbedürfnis abhängig machen. Wenn du das Mehr an Sicherheit und den zusätzlichen Komfort eines smarten Gerätes schätzt, lohnt sich die Investition auf jeden Fall.

Je ausgereifter und umfangreicher dein Smart Home System wird, desto mehr Arbeit nimmt es dir ab. Wenn du ein System hast, das ausbaubar ist, kannst du nach und nach weitere Geräte hinzufügen. Wichtig ist, dass alle Geräte mit dem System kompatibel sind. Bei einem umfangreicheren oder ausbaubaren Smart Home System hast du immer eine Basisstation, die alle Geräte miteinander und mit dem Internet verbindet. Idealerweise kannst du dann sämtliche Geräte über dieselbe App steuern. Damit ersparst du dir das Chaos, das entstehen kann, wenn du jedes smarte Gerät mit einer eigenen App bedienen musst.

Was liegt MICA an der Sicherheit deines Zuhauses?

Für uns bedeutet Sicherheit die Minimierung von Risiken und Gefahren, die dich oder deine Existenz bedrohen. Das gilt auch für die Sicherheit deines Zuhauses. Dein Zuhause ist viel mehr als ein Dach über dem Kopf. Es ist ein Ort, an dem du dich geborgen, vertraut und sicher fühlen solltest. Wir möchten dir helfen, dein Zuhause als das zu erhalten, was es für dich wertvoll macht.

Aus Erfahrung wissen wir, dass im Schadenfall der immaterielle Schaden oft grösser ist, als der materielle. Menschen, bei denen eingebrochen wurde, fühlen sich danach oft nie mehr wirklich sicher in ihrem eigenen Daheim. Manche leiden noch lange danach unter Angstzuständen, finden keinen Schlaf und sind innerlich unruhig. So ein Erlebnis möchten wir am liebsten allen Menschen wenn immer möglich ersparen. Deshalb bieten wir dir mit einem smarten Sensoriksystem zusätzlichen Schutz und mehr Sicherheit für dein Zuhause.

Wir gehen nach dem Prinzip der Erweiterung vor. Zur Grundausstattung des Smart Home Systems gehören bei MICA Rauch- und Wassermelder — und die smarten kleinen Bluetooth Finder, mit denen du vor allem deine Nerven schützt. Wir bauen unser System nach und nach aus, um es noch hilfreicher und sicherer für dich zu machen. Wichtig ist, dass du dich möglichst wohl fühlst und es dir leicht fällt, gut auf dich und alles, was dir lieb ist, zu achten.


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